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29.04.2014

Twintec AG hält 100% an der Schweizer Baumot AG

Der Vorstand der Twintec AG teilt mit, dass zum Ende des gestrigen Tages die Eintragung der Kapitalerhöhung erfolgt ist und somit erfolgreich abgeschlossen wurde. Die Kapitalerhöhung erfolgt unter Ausnutzung des Beschlusses der Hauptversammlung vom 13. Juni 2013. Das Grundkapital der Gesellschaft wurde im Rahmen der Kapitalerhöhung um EUR 1.657.500 erhöht und steigt auf insgesamt EUR 30.907.500. Somit hält die Twintec zukünftig 100% der Aktien der Schweizer Firma.
23.04.2014

Baumot AG gewinnt Großauftrag für Erstausrüstung (OEM)

Für die Einhaltung der schärfer werdenden Richtlinien zur Minderung von Rußpartikeln bei Off-Road Fahrzeugen (Stage IIIB) wird die Baumot AG, eine Tochter der Twintec AG, zukünftig einen osteuropäischen Landmaschinenhersteller (OEM) mit innovativen Rußfiltersystemen beliefern. Im diesem Zusammenhang hat die Baumot AG einen langfristigen Lieferantenvertrag unterzeichnet.
Ich ohne nicht.
1. Gesetzliche Rahmenbedingungen (Deutschland und EU)

In Deutschland gelten, wie in jedem anderen Land der EU auch, die Forderungen der europäischen Feinstaubrichtlinie. Unterschiedliche Konzepte werden immer wieder diskutiert, von Fahrverboten für Fahrzeuge ohne Partikelfilter über Einrichtung von fahrzeugfreien Zonen in der Innenstadt, City-Maut oder den Einsatz von Fahrzeugen mit Partikelfilter bei innerstädtischen Baustellen oder bei kommunalen Fahrzeugen. Letztere Maßnahme setzt bei den Fahrzeugarbeiten an, wo die meisten Emissionen entstehen, schränkt zudem nicht die Mobilität der Bürger und Anwohner ein und erhält die Attraktivität von Innenstädten für Touristen und konsumfreudige Bürger.
Viele Städte haben inzwischen erkannt, dass die Fahrzeuge in der kommunalen Ver- und Entsorgung, sowie im öffentlichen Nahverkehr mit Partikelfiltern ausgestattet werden müssen. Dies ist ein wichtiger Beitrag für die Reduzierung der Gesamtemissionen, um den Bürger und die Anwohner möglichst nur unkritischen und akzeptablen Verordnungen unterwerfen zu müssen. So wird auch bei innerstädtischen Baustellen immer häufiger der Einsatz von Baumaschinen mit Partikelfiltern gefordert.


Feinstaubplakette seit März 2007
Im März 2007 trat die neue Verordnung zu Schadstoffgruppen bei Kraftfahrzeugen in Kraft. Gegenstand dieser Regelungen ist einerseits die Einrichtung von „Umweltzonen“ und andererseits die Kennzeichnung von Fahrzeugen nach festgelegten Schadstoffgruppen. In ausgewiesenen Umweltzonen dürfen nur noch Fahrzeuge verkehren, die mit der entsprechenden neuen Plakette an der Windschutzscheibe gekennzeichnet sind. Dies gilt nicht nur für den Durchgangsverkehr, sondern auch für die Anwohner in Umweltzonen.
Die Verordnung gilt für alle Personenkraftwagen und Nutzfahrzeuge, unabhängig von der Antriebsart (mit Verbrennungsmotoren - Benzin, Diesel oder Gas - und mit Elektroantrieb). Auch im Ausland zugelassene Fahrzeuge benötigen die Plakette, um in Umweltzonen einfahren zu dürfen. Diese Kennzeichnung emissionsarmer Fahrzeuge soll vor allem in den Städten zu einer Verringerung der Feinstaubbelastung beitragen.

Vereinfachte Darstellung der Plakettenzuteilung
Mit Baumot Filter nachgerüstete EURO I, EURO II und EURO III Nutzfahrzeuge erhalten problemlos die grüne Plakette und damit auf dauer freie Fahrt in alle Umweltzonen Europas.
Umweltzonen in Deutschland

LKW-Maut: Profitieren Sie Dank Baumot-Filter

Seit Januar 2009 gilt deutschlandweit die neue Mauthöheverordnung. Jedes Fahrzeug wird demnach aufgrund seiner Schadstoffklasse einer der vier Emissionskategorien A, B, C oder D zugeordnet. Aufgrund der neuen Mautsätze müssen LKW mit modernster Abgastechnik sowie Fahrzeuge, die nachträglich mit einem Nachrüstfilter/Partikelminderungssystem ausgerüstet
worden sind, deutlich weniger Mautgebühren zahlen als Fahrzeuge mit höheren Emissionswerten.
LKW der Schadstoffklasse S2 in Kombination mit Partikelminderungssystemen der Klassen (PMK) 1 oder 2 können die noch günstigeren Mautsätze der Kategorie C nutzen. Das heißt, dass Sie mit der Nachrüstung eines nach Anlage XXVII zertifizierten Baumot-Partikelfilters bis zu 8,4 Cent pro Mautkilometer einsparen. Und zusätzlich eine grüne Feinstaubplakette erhalten!

Fahrzeuge der Schadstoffklasse S3 in Kombination mit Partikelminderungssystemen der Klasse (PMK) 2 zahlen den Tarif der Kategorie B. Auch hier können Sie in Verbindung mit der Nachrüstung eines nach Anlage XXVII zertifizierten Baumot-Partikelfilters ab sofort bis zu 2,1 Cent pro Mautkilometer einsparen. Ab dem 1. Januar 2011 sogar 4,2 Cent. Darüber hinaus erhalten Sie auch hier eine grüne Feinstaubplakette. Das heißt für Sie: Die Anschaffung eines DPF amortisiert sich bei einem Euro II und einer Fahrleistung
von 100.000 km nach weniger als sechs Monaten und bei einem Euro III nach knapp zwei Jahren!

De-minimis-Beihilfen

Unternehmen, die ihre LKWs mit Rußpartikelfiltern nachrüsten, können staatliche Zuschüsse im Rahmen der so genannten De-Minimis-Beihilfen beantragen.

  • bis zu 3.600 € pro Fahrzeug (für eine fahrzeugbezogene Maßnahme)
  • jährlich 33.000 € pro Unternehmen (maximal 100.000 € innerhalb von drei Jahren)
  • weitere Informationen und Antragsformular unter http://www.bag.bund.de

Wie sieht die Unterstützung konkret aus?

  • der jährliche Zuwendungshöchstbetrag ist abhängig von der Anzahl der LKWs ab 12 Tonnen im Fuhrpark und muss nicht zurückgezahlt werden. Je Fahrzeug werden 1.400 € bezuschusst, maximal 3.600 € der Fördergelder dürfen in die Umrüstung eines LKWs investiert werden. Die Höchstgrenze für jedes Unternehmen liegt bei 33.000 € pro Jahr bzw. 100.000 € innerhalb von drei Jahren.
  • Beispiel: Ein Spediteur besitzt zehn LKWs, pro Fahrzeug erhält er – unabhängig von der Mautkategorie – 1.400 € Fördergelder, insgesamt also 14.000 €. Diese kann er jedoch nicht beliebig einsetzen, denn der Förderbetrag ist bei fahrzeugbezogenen Maßnahmen auf 3.600 € pro LKW begrenzt. Das bedeutet: Der Spediteur darf nicht nur ein Fahrzeug für 14.000 € umrüsten oder zwei für je 7.000 €. Er muss die Gesamtsumme verteilen: Beispielsweise drei LKWs mit jeweils 3.600 € fördern lassen, fünf LKWs mit je 2.800 € oder auch zehn LKWs mit je 1.400 €. Ziel dieser Regelung ist, dass insgesamt möglichst viele Fahrzeuge nachgerüstet werden.
  • Voraussetzung für den Erhalt der Fördergelder ist, dass die LKWs (ab 12 to) bis spätestens 31. Oktober 2009 auf die Spedition zugelassen wurden. Nicht relevant ist die EURO-Norm der LKWs – Unternehmen bekommen die Förderung für ihren gesamten Fuhrpark.
  • Ansprechpartner und Bewilligungsbehörde ist das Bundesamt für Güterverkehr (BAG). Antragsformulare sind im Internet unter www.bag.bund.de erhältlich.